Sämtliche Sperrobjekte wurden in sogenannten Sperrheften, Sperrobjektkarteikarten sowie Sperrplänen erfasst, wobei die Sperrobjetkarteikarten und die Sperrpläne nur einen Bruchteil der Informationen des Sperrheftes enthielten. Alle 3 Dokumente waren in 3 Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch) abgefasst.
Das Sperrheft enthielt präzise Angaben über jedes Sperrobjekt. Die Angaben umfassten die Art der Sperranlage, eine Skizze des Sperrobjekts, welche Ladungen mit welchem Gewicht vorgesehen waren, sowie die Lage und Entfernung des Sperrmittelhauses bis hin zu detaillierten Anweisungen, wie das Sperrmittelhaus zu öffnen war. Ebenso im Sperrheft aufgeführt war der zuständige Wallmeistertrupp und die jeweilige, das Sperrobjekt übernehmende Einheit. Dies alles war aufgeführt auf 38 Seiten in DIN A5-Format.


(Aktualisierungsstand: 30.01.2026)