Den Stecksperren ähnlich waren die Rampensperren. Sie wurden an Stellen eingebaut, an denen ein tiefgründiges Flächenfundament nicht errichtet werden konnte. Des Weiteren konnten Rampensperren auch mit weniger Personal als Stecksperren bestückt werden. Nach heutigem Kenntnisstand wurden lediglich 11 Objekte dieser Sperrart errichtet (inkl. 2 Objekte zu Übungszwecken).






Rampensperren bestanden dem Prinzip nach aus 1,30 m hohen Dreieckskonstruktionen, die in einem Abstand von 5,00 m gegeneinander gerichtet aufgestellt wurden. Die vorbereitete Rampe wurde auf eine vorhandene, im Boden verankerte Platte geschraubt. Eine Sollbruchstelle in der Schraube sorgte dafür, dass sie nicht einfach wieder gelöst werden konnte. Nach dem Aufbau wurden diese Sperren, wie auch die Stecksperren, mit S-Draht und Tarnnetzen versehen.
Beschussversuche mit Panzergranaten zeigten, dass selbst nach 40 Schuss der Spezialstahl seine Aufgabe problemlos erfüllte.

(Aktualisierungsstand: 30.01.2026)